Ratgeber und Neuigkeiten
Werkstatt, Garage, Gartenhaus, Keller, Wintergarten: selten gedämmt, nur manchmal genutzt. Wo eine Infrarotheizung dort passt, wie du sie montierst, was sie im Betrieb kostet – und wann eine andere Lösung besser ist.
Was für eine Infrarotheizung spricht und was dagegen: schnelle Wärme, keine Wartung und wenig Platz auf der einen Seite, Strompreis, fehlende Förderung und heiße Oberfläche auf der anderen. Mit Überblickstabelle und einer klaren Antwort, für wen es sich lohnt.
Nachtspeicher raus, Infrarot rein: Ein Verbot gibt es nicht, und der Austausch Raum für Raum ist rechtlich einfach. Was du vorher prüfst – Asbest, Leistung, Elektrik und Tarif – und wann eine andere Heizung besser passt.
Ein Raum wird nicht warm: das Homeoffice im Anbau, das Bad am Morgen, das Gartenhaus im Herbst. Eine elektrische Zusatzheizung ist dafür die naheliegende Antwort – aber welche? Dieser Beitrag vergleicht die fünf realistischen Möglichkeiten mit Kosten und Grenzen. In drei von fünf Fällen empfehlen...
„In zehn Minuten selbst installiert“ ist gefährlich verkürzt. Die ehrliche Grenze in drei Stufen: was du wirklich selbst darfst, was nur die Elektrofachkraft darf und warum es im Bad keine Grauzone gibt – mit Normen, Temperaturen und Checkliste.
Seit 29. Juli 2026 ist die 65-Prozent-Pflicht Geschichte – für Infrarotheizungen zählen jetzt §§ 10 und 46 GModG. Was sich geändert hat, welche neue Ausnahme Eigenheimbesitzer betrifft und was für Zusatzheizungen gilt. Mit Primärquellen.
Die Wärmepumpe macht aus 1 kWh Strom das 2- bis 4-Fache an Wärme, Infrarot etwa das Einfache. Wann Infrarot trotzdem die bessere Wahl ist: bei wenigen Betriebsstunden, fehlendem Platz und einzelnen Räumen. Der Vergleich mit Zahlen, Quellen und Auftraggebern.
Ob eine Infrarotheizung im Altbau passt, entscheidet nicht das Baujahr, sondern die Aufgabe: für Dachausbau, Einzelräume und Nachtspeicher-Ersatz oft die praktischste Option – für ganze unsanierte Gebäude wirtschaftlich ungeeignet. Mit den GModG-Regeln und der Kostenrechnung.
Innenliegende Bäder und Flure haben oft dasselbe Doppelproblem: keine Wärme, kein Licht. Wie die LED-Lichtrahmen beides mit einer Installation lösen, welcher Rahmen zu welchem Paneel passt und was bei der Montage gilt.
Deckenplatte raus, Paneel rein: Für Büros mit Rasterdecke ist Infrarot die einfachste Nachrüstung. Welches Rastermaß welches Paneel braucht, wie Zonen sinnvoll heizen und was die Elektrofachkraft übernimmt.
Die Decke ist als Heizfläche immer frei – aber nicht automatisch der beste Platz. Wann Deckenmontage die richtige Wahl ist, welche Höhe passt, was die Elektrofachkraft übernimmt und wann die Wand gewinnt.
Die Betriebsstunden sind der einzige Hebel bei den Kosten – und die Steuerung ist das Werkzeug dafür. Die fünf Steuerungsarten des Funksystems, welche zu welchem Raum passt, und was eine Regelung realistisch bringt.
Was eine Infrarotheizung im Betrieb kostet, entscheiden die Betriebsstunden: 4,44 Euro für ein warmes Bad über die ganze Heizperiode, 66,60 Euro für ein Arbeitszimmer. Der vollständige Rechenweg mit drei Praxisbeispielen, ein Vergleich mit offenen Annahmen zu Wärmepumpe und Gas, und die klare Antwort, wo sich Infrarot rechnet und wo nicht.
60 bis 100 Watt je Quadratmeter im gut gedämmten Raum, 100 bis 150 im unsanierten Altbau. Welche Spanne zu deinem Dämmstandard passt, woher die Faustformeln stammen, wann sie nicht reichen und wann eine Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 den genauen Wert liefert.
Im Bad entscheidet nicht der Geschmack, sondern eine Norm: DIN VDE 0100-701 in der Fassung 2025-06. Welche Schutzart wo Pflicht ist, wie viel Watt ein Bad braucht, was die Morgenwärme wirklich kostet – und was zu Schimmel und Gesundheit belegt ist und was nicht.