Die kleinste Infrarotheizung im Sortiment: 160 Watt auf gerade einmal 320 × 520 mm. Gemacht für Räume um 2 m² und für Wandstücke, auf die sonst nichts passt – die Restwand neben der Tür, den Streifen neben dem Spiegel.
Für welche Räume 160 Watt reichen
Als Richtwert bis 2 m² – im unsanierten Altbau eher 1 m². Der tatsächliche Wärmebedarf hängt von Dämmstandard, Außenflächen, Deckenhöhe und Wunschtemperatur ab. Das ist bewusst klein: Gäste-WC, Mini-Duschbad, Windfang. Typisch ist der Einsatz als punktuelle Zusatzwärme: dort, wo es morgens schnell gehen muss und kein Platz für mehr ist. Als einzige Wärmequelle für ein normales Zimmer ist dieses Gerät nicht gedacht; dafür stehen die größeren Stufen unter Infrarot-Heizpaneele. Wie aus Raumgröße und Dämmzustand die nötige Wattzahl wird, rechnet der Ratgeber Watt pro Quadratmeter vor.
Wand oder Decke – wohin mit dem kleinsten Format
An die Wand. Mit 320 mm Breite findet die Heizung Platz, wo kein anderes Gerät hinkommt – stehend neben der Tür ebenso wie liegend über dem Handtuchhalter, die Ausrichtung ist frei. Mit nur 20 mm Bautiefe liegt sie dabei flach an wie ein Bilderrahmen – im engen Gäste-WC zählt jeder Zentimeter. An die Decke kann sie ebenfalls – unsere Empfehlung ist aber die Wand. Bei 160 Watt auf dieser kleinen Fläche kommt die Strahlungswärme aus typischer Deckenhöhe schwächer an als von einer nahen Wand. Wo die Decke niedrig ist oder Wandfläche fehlt, kann die Deckenmontage trotzdem die richtige Lösung sein – für flächige Deckenwärme im ganzen Raum beginnen unsere Empfehlungen bei 320 Watt. Mit Schutzart IP44 ist sie gegen Spritzwasser geschützt und damit fürs Bad geeignet; wo sie dort hängen darf, richtet sich nach den Schutzbereichen. Die spritzwassergeschützten Geräte sammelt Infrarotheizung fürs Badezimmer.
Anschluss und Steuerung
Betrieben wird an der normalen Steckdose oder fest angeschlossen; in den Schutzbereichen des Bads sind Steckdosen nicht zulässig, dort übernimmt das Unterputz-Relais den Festanschluss und verschwindet unsichtbar in der Unterputzdose. Geschaltet wird per 433-MHz-Funk – Wandsender für den Handbetrieb, programmierbarer Thermostat für den Zeitplan. Die Bausteine erklärt Steuerung & Funk-Thermostate; fürs Gäste-WC gibt es die Kombination fertig geschnürt unter Infrarotheizung mit Thermostat.
Passender LED-Lichtrahmen
Auch das kleinste Format hat seinen Rahmen: 2.500 Lumen bei 36 Watt – für ein Gäste-WC ist das voll ausgeleuchtet, Wärme und Licht kommen dann aus derselben kleinen Fläche. Wie das Rahmensystem funktioniert, zeigt Infrarotheizung mit Licht.
Häufige Fragen
Reicht sie allein fürs Gäste-WC?
In Gäste-WCs bis 2 m² reicht sie in der Regel. Wird der Raum größer oder ist er schlecht gedämmt, ist die 320-Watt-Stufe die sichere Wahl.
Kann ich sie an die Decke montieren?
Ja, das geht – empfehlen würden wir aber die Wand. Von oben verteilt sich die Wärme dieser kleinen Fläche über eine größere Distanz und kommt schwächer an; auf kurze Distanz an der Wand arbeitet das Format direkter. Hängt die Decke niedrig oder ist keine Wandfläche frei, kann sie oben trotzdem sinnvoll sein. Für den ganzen Raum von oben ist das 320er Quadrat die sicherere Wahl.
Wie schnell wird sie warm?
Die Oberfläche ist nach wenigen Minuten auf Temperatur – in sehr kleinen Räumen ist der Unterschied fast sofort zu spüren.
Wie lange gibt es Garantie?
Fünf Jahre auf die Heizfläche – wie bei allen Geräten der Serie; auf die Funk-Steuerungen sind es zwei.