Wärme nur dann, wenn tatsächlich jemand da ist: Der Bewegungsmelder schaltet die Infrarotheizung ein, sobald sich im Erfassungsbereich etwas bewegt – und nach der eingestellten Zeit wieder aus. Für Flur, Treppenbereich und alle Zonen, durch die man geht, statt sich aufzuhalten. Das Prinzip ist vom Licht vertraut – hier schaltet es die Wärme.
Sender oder Empfänger?
Ein Sender – nur dass hier nicht der Daumen drückt, sondern der PIR-Sensor: 8 Meter Erfassungsreichweite, 90 Grad Erfassungswinkel, dazu ein Dämmerungssensor, der wahlweise rund um die Uhr oder nur bei Dunkelheit scharf ist. Wie jeder Sender des Systems braucht er je Heizung einen Empfänger – Relais oder Funk-Steckdose – und wird einmalig darauf eingelernt. Das Gesamtsystem erklärt Steuerung & Funk-Thermostate.
Wofür er sich eignet – und wofür nicht
Ideal für Durchgangszonen mit dem schmalen Wärmeband oder anderen Flurgeräten: Niemand muss ans Schalten denken, geheizt wird nur bei Nutzung. Nicht geeignet ist er für Aufenthaltsräume – wer ruhig am Schreibtisch sitzt, bewegt sich zu wenig, und die Heizung schaltet ab. Und die zweite Grenze: Nicht mit dem Thermostat auf denselben Empfänger koppeln – Temperaturprogramm und Bewegungslogik widersprechen sich. Gut verträgt er sich dagegen mit dem Wandsender auf demselben Empfänger: Automatik im Alltag, Handschalter für den Putztag. Und fürs Bad gilt die IP20-Regel aller Sender: trockene Zone.
Einbau: Batterie, Position, fertig
Batteriebetrieben und aufputz montiert, wählt er seinen Platz nach dem Erfassungsfeld – dort, wo der Weg vorbeiführt. Eine Besonderheit ist einzuplanen: Seine Funkreichweite zum Empfänger beträgt 30 Meter – weniger als die 70 der übrigen Sender. In Wohnung und Flur reicht das; bei langen Wegen über Etagen zählt der kürzere Radius. Die Batterieversorgung (2× AAA, nicht im Lieferumfang) macht ihn dafür völlig positionsflexibel – kein Stromanschluss am Montageort, Umhängen jederzeit; das Gehäuse bleibt mit 80 × 80 Millimetern unauffällig.
Häufige Fragen
Wie lange heizt er nach einer Bewegung?
Die Einschaltdauer ist in vier Stufen wählbar, bis fünf Minuten – jede neue Bewegung im Erfassungsfeld schaltet erneut. Für Heizzwecke ist die längste Stufe die praxisnächste.
Kann ich ihn mit dem Thermostat kombinieren?
Nicht auf demselben Empfänger – die beiden geben einander widersprechende Befehle. Entweder Temperaturregelung oder Bewegungsschaltung je Heizung.
Schaltet er auch tagsüber?
Wie du willst: Der Dämmerungssensor kennt zwei Modi – rund um die Uhr oder nur bei Dunkelheit.
Warum nur 30 Meter Funkreichweite?
Bauartbedingt – er sendet schwächer als Wandsender und Thermostat. Für den typischen Einsatz im selben Flur spielt das keine Rolle, nur bei entfernten Empfängern ist es einzuplanen – konkret: Melder und Empfänger möglichst im selben Geschoss.
Wo montiere ich ihn am besten?
So, dass der 90-Grad-Kegel den Laufweg quer erfasst – quer zur Blickrichtung laufende Bewegung erkennt ein PIR-Sensor am zuverlässigsten.