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Kosten & Wirtschaftlichkeit

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Was kostet Heizen mit Infrarot wirklich? Auf dieser Seite sammeln wir alle Ratgeber rund um Stromverbrauch, Betriebskosten und Wirtschaftlichkeit – mit nachvollziehbaren Rechenwegen statt Werbeversprechen. Den Einstieg macht der große Kosten-Ratgeber: Dort rechnen wir Schritt für Schritt vor, wovon der Verbrauch abhängt und wie du ihn für deinen Raum abschätzt. Wie viel Leistung dein Raum überhaupt braucht, klärt der Ratgeber zur Wattzahl pro Quadratmeter. Für die Einordnung gegenüber anderen Systemen vergleichen wir Infrarotheizung und Wärmepumpe über 20 Jahre, zeigen was im Altbau realistisch ist und was das Heizungsgesetz (GEG) erlaubt. Wichtig zur Einordnung: Infrarot ist eine Zusatz- und Einzelraumheizung – als alleinige Gebäudeheizung ist sie nur in Sonderfällen wirtschaftlich.

Wovon die Kosten tatsächlich abhängen

Vier Größen entscheiden, und nur eine davon steht auf dem Gerät:

  • Betriebsstunden. Der mit Abstand größte Hebel. Ein Paneel, das morgens zwanzig Minuten im Bad läuft, verhält sich völlig anders als eines, das den ganzen Tag ein Wohnzimmer hält. Jede Rechnung, die nur die Wattzahl nennt, führt deshalb in die Irre.
  • Leistung und Raumgröße. Ein zu klein gewähltes Paneel läuft dauerhaft und bekommt den Raum trotzdem nicht warm. Ein zu großes schaltet häufiger ab, als es an ist – teurer in der Anschaffung, aber nicht im Betrieb.
  • Dämmung und Raumhöhe. Sie bestimmen, wie schnell die Wärme wieder weg ist. Derselbe Raum in einem gedämmten Neubau und in einem ungedämmten Altbau braucht sehr unterschiedliche Laufzeiten.
  • Die Steuerung. Ohne Thermostat läuft ein Paneel, bis jemand es ausschaltet. Mit Zeit- oder Temperatursteuerung läuft es, solange es gebraucht wird. Das ist der einzige Punkt dieser Liste, den du nach dem Kauf noch ändern kannst.

Welcher Ratgeber beantwortet was

Willst du wissen, wie viel Leistung dein Raum braucht, fang beim Watt-Ratgeber an. Steht die Leistung fest und du willst den Betrieb abschätzen, nimm den Kosten-Ratgeber. Geht es um den Vergleich mit einem anderen Heizsystem, steht das im Wärmepumpen-Vergleich; was in einem ungedämmten Gebäude realistisch ist, im Altbau-Ratgeber.

Alle vier rechnen mit offengelegten Annahmen. Zahlen, die wir nicht belegen können, stehen dort nicht.

Die Wärmepumpe macht aus 1 kWh Strom das 2- bis 4-Fache an Wärme, Infrarot etwa das Einfache. Wann Infrarot trotzdem die bessere Wahl ist: bei wenigen Betriebsstunden, fehlendem Platz und einzelnen Räumen. Der Vergleich mit Zahlen, Quellen und Auftraggebern.

Ob eine Infrarotheizung im Altbau passt, entscheidet nicht das Baujahr, sondern die Aufgabe: für Dachausbau, Einzelräume und Nachtspeicher-Ersatz oft die praktischste Option – für ganze unsanierte Gebäude wirtschaftlich ungeeignet. Mit den GModG-Regeln und der Kostenrechnung.

Was eine Infrarotheizung im Betrieb kostet, entscheiden die Betriebsstunden: 4,44 Euro für ein warmes Bad über die ganze Heizperiode, 66,60 Euro für ein Arbeitszimmer. Der vollständige Rechenweg mit drei Praxisbeispielen, ein Vergleich mit offenen Annahmen zu Wärmepumpe und Gas, und die klare Antwort, wo sich Infrarot rechnet und wo nicht.

60 bis 100 Watt je Quadratmeter im gut gedämmten Raum, 100 bis 150 im unsanierten Altbau. Welche Spanne zu deinem Dämmstandard passt, woher die Faustformeln stammen, wann sie nicht reichen und wann eine Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 den genauen Wert liefert.

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